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Neue Schwellenwerte der EU-Kommission angekündigt


Alle zwei Jahre veröffentlicht die Europäische Kommission die sogenannten europäischen Schwellenwerte, die dann ab dem 01. Januar des kommenden Jahres in Kraft treten. Für 2020 und 2021 wurden diese bereits jetzt angekündigt. Im Dezember 2019 werden sie abschließend veröffentlicht.

Folgende Schwellenwerte kündigt die EU-Kommission an:

  • 5.350.000 Euro für Bauaufträge (derzeit 5.548.000 Euro)
  • 5.350.000 Euro für Konzessionen (derzeit 5.548.000 Euro)
  • 214.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge sonstiger öffentlicher Auftraggeber (derzeit 221.000 Euro)
  • 139.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge oberer und oberster Bundesbehörden (derzeit144.000 Euro)
  • 428.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge von Sektorenauftraggebern (derzeit 443.000 Euro)
  • 428.000 Euro für Dienst- und Lieferaufträge im Verteidigungsbereich (derzeit 443.000 Euro).

Nach der Veröffentlichung im Bundesanzeiger, voraussichtlich Dezember 2019, sollen diese ab dem 01. Januar 2020 in Kraft treten.



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Einige Vergabestellen haben den "Schuß nicht gehört"


Landauf landab jammern Städte und Gemeinden über zu wenige Bieter bei ihren Ausschreibungen und beklagen die z.T. horreenden Abweichungen der Angebotspreise von den kalkulierten Kosten. Die Ursachen luegen in der Tat überwiegend in der hohen Kapazitätsauslastung der Unternehmen durch die hohe Nachfrage nach Bauleistungen von privater aber besonders auch von öffentlicher Seite.
Was ich allerdings auch immer wieder bei der täglichen Recherche nach Ausschreibungen feststelle ist die Methode vor allem kleinerer Städte und Gemeinden, ihre Vergabeunterlagen nur in Papierform anzubieten und dafür auch noch  Gebühren zu verlangen. So ein aktuelles Beispiel der Gemeinde GrabenNeudorf in Baden-Württemberg, welche für Malerarbeiten von geringem Aufwand, nämlich Beschichtungsarbeiten von nur 2775 m² erwartet, daß interessierte Bieter dafür  31 € zahlen werden . Da wird die Zahl der Bieter bei der Submission am 11.4. aber sehr übersichtlich sein, denn wer zahlt heutzutage noch für den Erhalt von Leistungsverzeichnissen, wenn es diese in ca. 80 %aller Fälle kostenlos zum Download gibt und dies bei wesentlich lukrativeren Projekten und bei ohnrehin ausgelasteten Kapazitäten. Zum anderen haben diese Vergabestellen noch nicht kapiert, daß interessierte Bieter heute erst das Leistungsverzeichnis online anschauen um dann zu entscheiden, ob sie überhaupt am Wettbewerb teilnehmen. Denn erst für Leistungsverzeichnisse in Papierform zu bezahlen, um dann festzustellen, daß eine Teilnahme am Wettbewerb nicht erfolgen wird und das LV dann in den Papierkorb wandert, das war einmal in der analogen Steinzeit ! Haben denn diese Vergabestellen noch nicht davon gehört, daß zwischenzeitlich auch in Baden-Württemberg die Regeln der UVgO ( Unterschwellenvergabeverordnung) gelten, welche gebietet die Vergabeunterlagen online und kostrnlos anzubieten. Und auch wenn diese Regeln kommunalen Vergabestellen nur zur Anwendung empfohlen werden, so haben die meisten davon erkannt, daß der kostenlose Download von Vergabeunterlagen den Wettbewerb nur fördert und auch noch erheblichen Verwaltungsaufwand spart. Doch einige haben wohl den "Schuß noch nicht gehört" und wundern sich dann über ausbleibende Angebote !

26.3. 2019 Ulrich Knöll


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Reinigungsdienste für EZB in Frankfurt 2,4 Millionen EUR günstiger als erwartet


Nur 13 565 000.00 EUR statt der kalkulierten 16 000 000.00 EUR kosten die Reinigungsdienste für die Bruttobodenfläche von  272 000 Quadratmeter.der Europäischen Zentralbank in Frankfurt über einen Zeitraum von 3 Jahren und der Auftrag ging am 5.6.2018 an die Gonder Facility Services GmbH in 60433 Frankfurt am Main, welche unter 5 Bietern erfolgreich war.

13.8.2018


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Grünpflege Gartenstadt Drewitz in Potsdam 32 % unter Kostenvoranschlag vergeben !


Eine dicke Überraschung war die Submission des Jahresvertrages für die Grünpflege der Gartenstadt Drewitz in Potsdam, denn von 5 Angeboten war das günstigste mit 319 000 €  um 32,7 % unter dem Kostenvorachlag von 474 000 €. Die Vergabe erfolgte am 25.5.2018 an die alpina ag Niederlassung Potsdam/ Ludwigsfelde in 14974 Ludwigsfelde

16.7.2018




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Grünpflege für 19 verschiedene Liegenschaften des Kreises Groß-Gerau 35 % unter Kostenvoranschlag !


10 Bieter bewarben sich um den Auftrag für die Grünpflege für 19 verschiedene, in der Hauptsache Schulen, Liegenschaften des Landkreises Groß-Gerau  am 26.1.2018 und statt der veranschlagten 600 000 EUR konnte der Auftrag um 35 % niedriger , nämlich für 389 747.72 EUR am 9.3.2018 an die WISAG Garten- und Landschaftspflege GmbH & Co KG in 65931 Frankfurt vergeben werden.

2.5.2018


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Photo Ulrich Knöll
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Dipl.Volkswirt Ulrich Knöll
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Gutachten Universität Leipzig [PDF]

Beschluss VG Dresden vom 7.1.2015 5 L 1329/14 [PDF]

Urteil Verwaltungsgericht Schwerin [PDF]
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